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Die Wildnis


 Expeditionen ins Tierreich


„Guten Abend meine lieben Freunde“ mit diesen Worten begrüßte Professor Grzimek vor einer gefühlten Ewigkeit die Zuschauer seiner abendlichen Fernsehsendung „Ein Platz für Tiere“. All jene von euch, die sich wie ich noch an diese Zeiten erinnern können, in denen das Deutsche Fernsehen aus nur drei Sendern bestand und das Programm kurz nach Mitternacht mit dem Testbild endete, die sollten sich beim Lesen des folgenden Berichtes vorstellen, Bernhard Grzimek würde ihn in seiner unnachahmlichen, nasalen Sprechart vortragen oder ein anderer große Tierfilmer namens Heinz Sielmann würde uns an seinen „Expeditionen ins Tierreich“ teilhaben lassen. Beide waren nicht nur Zoologen und Biologen, sondern auch Verhaltensforscher und somit wäre auch die äußerst seltsame Spezies des Homo Procurrens, umgangssprachlich auch „Läufer“ oder „Jogger“ genannt, ein dankbares Forschungsprojekt der Herren Sielmann und Grzimek gewesen. Da nun beide leider nicht mehr unter uns weilen, obliegt es mir, an diesem Sonntag die Forschungen zu diesem Thema ein wenig voranzutreiben. | MEHR |

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#crewlove


von den Tide Runners zum 100mc


Seid ihr bereit, für eine kleine Zeitreise zu den Anfängen meiner „Läuferkarriere“? Da es diesen Blog erst seit Kurzem gibt, ich aber als Läufer schon eine ganze Weile unterwegs bin, werde ich in den kommenden Beiträgen auch immer wieder mal auf Ereignisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückblicken. Der heutige Post zum Thema „Laufgruppen“, bietet sich für einen ersten Rückblick an, denn ich durfte bereits ein paar davon kennenlernen und an ihnen teilnehmen. Aber schön der Reihe nach … | MEHR |

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Walkürenritt


Richard Wagner, die Treppen & der lange Lauf


Sonntagmorgen, 9 Uhr, und ich stehe schlotternd am Ententeich. Kein Volkslauf wartet auf meine ruhmreiche Beteiligung, keine Flugreise hat mich zu einem Lauf in wärmere Gefilde entführt, nein, auf mich wartet der trostlose Trainingsalltag einer Marathon-Vorbereitung. Die Einheit, die bei mir noch weniger Begeisterung auslöst, als Rumpfübungen oder Tempointervalle, das läuferische Elend in seiner ausgedehnten Form – der lange Lauf! Da die Beschreibung eines autistischen Dreistundenlaufes in etwa so unterhaltsam ist, wie eine Wurzelresektion beim Zahnarzt, wird dieser Beitrag auch Themen behandeln, die sich abseits und sogar unter der Laufstrecke abspielen und zwischen Runners-High und totaler Erschöpfung im blutleeren Hirn eines Läufers noch Platz finden. | MEHR |