N_Barcelona1

Barcelona


Chocolate y Churros beim Shoppingmarathon


Was dabei herauskommt, wenn einer der charismatischsten Rocksänger aller Zeiten gemeinsam mit einer gefeierten katalanischen Operndiva eine Hymne auf eine der schönsten Städte Europas einspielt, haben uns Freddy Mercury und Montserrat Caballé im Jahre 1987 eindrucksvoll vorgeführt. Eine klebrige, vor lauter Pathos triefende Rockoper namens „Barcelona“, die an Kitsch kaum zu überbieten ist. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen treibt mir der Song einen wohligen Schauer über den Rücken und die Tränen in die Augen, als ich im Konfettiregen über die Startline am Plaça d’Espanya laufe und zum Sightseeing durch die wunderschöne und abwechslungsreiche Metropole aufbreche. Gut 42, wie immer viel zu lange, Kilometer, bei strahlendem Sonnenschein und recht kühlen, zum Laufen aber optimalen 10–15 Grad. „Läuft bei dir“, denke ich auf der ersten Hälfte der Sightseeingrunde, bevor ich pünklich kurz vor Kilometer 30 einbreche und mich vor meinem geistigen Auge schon nach weit über fünf Stunden ins Ziel taumeln sehe. „Sollte wirklich so unglamourös enden, was mit viel Pathos gestartet wurde?“ frage ich mich, als plötzlich Mary auftaucht. | MEHR |