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Hamburg


Der Wet-T-Shirt-Marathon – gut hydriert durch die Hansestadt


Der Unterschied zwischen persönlicher Bestzeit und der Entdeckung der Langsamkeit ist cirka 100 Nanometer groß und hört auf die Namen Rhino, Entero oder Mastadeno. Nein, das sind nicht die drei Pizzabäcker vom Lieblingsitaliener an der Ecke, sondern die Hauptverdächtigen für den grippalen Infekt und der daraus resultierenden Bronchitis, die mich in der Hochphase der Marathonvorbereitung lahm gelegt hat. Nun wäre es aber ausgesprochen ungerecht, nur den kleinen viralen Strolchen die Schuld in die Laufschuhe zu schieben, denn auch mein chronisch unterversorgtes Vernunftzentrum und der hanseatische Wettergott spielen eine nicht unerhebliche Rolle in dieser läuferischen Tragödie … | MEHR |

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Walkürenritt


Richard Wagner, die Treppen & der lange Lauf


Sonntagmorgen, 9 Uhr, und ich stehe schlotternd am Ententeich. Kein Volkslauf wartet auf meine ruhmreiche Beteiligung, keine Flugreise hat mich zu einem Lauf in wärmere Gefilde entführt, nein, auf mich wartet der trostlose Trainingsalltag einer Marathon-Vorbereitung. Die Einheit, die bei mir noch weniger Begeisterung auslöst, als Rumpfübungen oder Tempointervalle, das läuferische Elend in seiner ausgedehnten Form – der lange Lauf! Da die Beschreibung eines autistischen Dreistundenlaufes in etwa so unterhaltsam ist, wie eine Wurzelresektion beim Zahnarzt, wird dieser Beitrag auch Themen behandeln, die sich abseits und sogar unter der Laufstrecke abspielen und zwischen Runners-High und totaler Erschöpfung im blutleeren Hirn eines Läufers noch Platz finden. | MEHR |