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Hamburg


Der Wet-T-Shirt-Marathon – gut hydriert durch die Hansestadt


Der Unterschied zwischen persönlicher Bestzeit und der Entdeckung der Langsamkeit ist cirka 100 Nanometer groß und hört auf die Namen Rhino, Entero oder Mastadeno. Nein, das sind nicht die drei Pizzabäcker vom Lieblingsitaliener an der Ecke, sondern die Hauptverdächtigen für den grippalen Infekt und der daraus resultierenden Bronchitis, die mich in der Hochphase der Marathonvorbereitung lahm gelegt hat. Nun wäre es aber ausgesprochen ungerecht, nur den kleinen viralen Strolchen die Schuld in die Laufschuhe zu schieben, denn auch mein chronisch unterversorgtes Vernunftzentrum und der hanseatische Wettergott spielen eine nicht unerhebliche Rolle in dieser läuferischen Tragödie … | MEHR |

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Barcelona


Chocolate y Churros beim Shoppingmarathon


Was dabei herauskommt, wenn einer der charismatischsten Rocksänger aller Zeiten gemeinsam mit einer gefeierten katalanischen Operndiva eine Hymne auf eine der schönsten Städte Europas einspielt, haben uns Freddy Mercury und Montserrat Caballé im Jahre 1987 eindrucksvoll vorgeführt. Eine klebrige, vor lauter Pathos triefende Rockoper namens „Barcelona“, die an Kitsch kaum zu überbieten ist. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen treibt mir der Song einen wohligen Schauer über den Rücken und die Tränen in die Augen, als ich im Konfettiregen über die Startline am Plaça d’Espanya laufe und zum Sightseeing durch die wunderschöne und abwechslungsreiche Metropole aufbreche. Gut 42, wie immer viel zu lange, Kilometer, bei strahlendem Sonnenschein und recht kühlen, zum Laufen aber optimalen 10–15 Grad. „Läuft bei dir“, denke ich auf der ersten Hälfte der Sightseeingrunde, bevor ich pünklich kurz vor Kilometer 30 einbreche und mich vor meinem geistigen Auge schon nach weit über fünf Stunden ins Ziel taumeln sehe. „Sollte wirklich so unglamourös enden, was mit viel Pathos gestartet wurde?“ frage ich mich, als plötzlich Mary auftaucht. | MEHR |

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Sevilla


 Sommermarathon im Februar


Eine milde Brise weht durch die Gassen der Altstadt und lässt die Blätter der Palmen und Orangenbäume leise im Wind rauschen, während sich der Duft von Weihrauch in die frühlingshafte Abendluft mischt. „Klipp-Klapp, Klipp-Klapp“ hallt es durch die Avenida de la Constitución, neben mir die Hufe eines edlen Zugtiers mit seinem touristenbefüllten Anhängsel und hinter mir der Rollkoffer, der über das Pflaster klappert, während ich in Richtung der Kathedrale von Sevilla schreite. Das nasskalte und graue Hamburg für ein paar Tage hinter sich lassen und den ersten Marathon des Jahres in der prächtigen Hauptstadt Andalusiens gemeinsam mit den Sevillanos zelebrieren, so der Plan. Bereits der erste Abend nach der Ankunft präsentiert sich äußerst vielversprechend und macht Lust auf die folgenden vier Tage | MEHR |

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#crewlove


von den Tide Runners zum 100mc


Seid ihr bereit, für eine kleine Zeitreise zu den Anfängen meiner „Läuferkarriere“? Da es diesen Blog erst seit Kurzem gibt, ich aber als Läufer schon eine ganze Weile unterwegs bin, werde ich in den kommenden Beiträgen auch immer wieder mal auf Ereignisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit zurückblicken. Der heutige Post zum Thema „Laufgruppen“, bietet sich für einen ersten Rückblick an, denn ich durfte bereits ein paar davon kennenlernen und an ihnen teilnehmen. Aber schön der Reihe nach … | MEHR |

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Die Antwort


Warum ihr diesen Blog wohl doch lesen solltet


Wer wie ich und viele andere meiner Generation die Romane von Douglas Adams verschlungen hat und mit Arthur Dent »Per Anhalter durch die Galaxis« gereist ist, weiß genau, wie die Antwort auf »das Leben, das Universum und den ganzen Rest« lautet, nämlich »Zweiundvierzig«. Da die Frage vor knapp 7,5 Millionen Jahren relativ unpräzise gestellt wurde und eigentlich keiner mehr weiß, wie sie überhaupt lautete, liegt die Vermutung nahe, dass der Supercomputer »Deep Thought« einen Rundungsfehler bei seinen Berechnungen gemacht hat und die eigentliche Antwort 42,195 sein muss. | MEHR |